Elchjagd Oktober 2007, Oulainen, Finnland


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Kundenmeinung H.-J. Berger 2007 (Auszüge)
Flüge -Transfers -Übernachtung

Die Abfertigung der Waffen auf den Flughäfen sowie die Flüge verliefen problemlos.

Die Transfers hat Eino Haara zuverlässig abgewickelt.

Die Übernachtung in Lomaparatiisi erfolgte im Haupthaus in ansprechenden Zimmern.

Wir hatten einmal Rauchsauna und zweimal Sauna.

Familie Matikainen weilte im Urlaub, die Urlaubsvertretung hat ein junger Koch wahrgenommen.

Das Essen war von sehr guter Qualität. Das Frühstückbuffet wurde liebevoll vorbereitet mit täglich wechselndem Warmanteil (Rührei oder Piroggen, immer Brei usw.). Das Abendessen war typisch finnisch, z.B. gab es am ersten Abend Lachssuppe. Als Höhepunkt wurde ein Birkhuhnbraten zubereitet, die Hühner hatte Eino kurz zuvor geschossen.

Jagdausrüstung

Ein Hinweis auf Gummistiefel bzw. warme, wasserundurchlässige Stiefel wäre sicher sehr sinnvoll. Da die Jagd anders als in Deutschland viel Laufarbeit durch Felder, Wälder und über Wassergräben erfordert, sind wasserdichte Stiefel sehr wichtig. Ich habe schon am ersten Tag meine wetterfesten Wanderstiefel in die Ecke gestellt und mir von Eino Gummistiefel geborgt.

Jagdleitung/Jagd

 

Diese Reise lebt von ihrem Jagd- und Reiseleiter – Eino Haara. Er ist der Motor, Organisator und Kraftquell.

Vor allem dank seiner vitalen und umsichtigen Art wurde die Reise ein voller Erfolg für alle Teilnehmer. Eino hat es verstanden, an vier Jagdtagen täglich wechselnde Mitglieder der Jagdgesellschaft zusammenzuholen, sie einzuteilen und auch den geselligen Abend zu organisieren. Bei Eino gingen Dienst und Privatsphäre nahtlos ineinander über. Er hat seine Gäste sehr herzlich und unkompliziert gleich nach Hause zum Essen eingeladen. So konnten wir eine köstliche Elchsuppe  bzw. Selbstgebackenes von seiner Frau kosten. Als Zugabe hat Eino am Abreisetag noch eine Jagd mit dem Schrotgewehr auf Birkhühner veranstaltet. Er ist nicht nur ein guter Gastgeber sondern auch ein besessener Jäger!!

 

Da Eino als Einziger deutsch sprach, war er zugleich auch Dolmetscher für uns. Von der Jagdgesellschaft sprachen noch zwei Jäger englisch, davon einer sehr gut. Anfangs wurde ich als turisti etwas belächelt  Aber schließlich war es sicher nicht von Nachteil, dass ich in der Landessprache aushelfen konnte. Vor allem beim Wurstbraten am Feuer und beim Warten auf den Elch sind wir uns so schneller nahe gekommen. Bereits nach dem ersten Jagdtag war eine herzliche Atmosphäre entstanden. Am letzten Tag konnten meine Jäger bereits huomenta, kippis und kiitos problemlos aufsagen.

 

Gejagt wurde sowohl als Treib- oder Drückjagd bzw. mit Unterstützung von Elchhunden, welche die Elche aufgestöbert und dann gestellt haben. 

Die Besetzung der Schusspositionen wurde so organisiert, dass alle Gastjäger der Reihe nach in den Genuss der besten Schussposition gekommen sind. Natürlich konnte man nie wissen, an welcher Stelle der Elch ausbrechen wird.