
Machte man vor der Einführung des Euro eine Autoreise von Deutschland nach Spanien, dann mussten DM, belgische Franc, französische Franc und spanische Peseten mitgeführt werden – in Münzen und in Papier. Um Ordnung und Überblick zu bewahren, reichte kaum eine Geldbörse. Die Zeiten sind vorbei. Gut zehn Jahre nach Einführung des Euro haben sich vor allem Reisende und Urlauber an die europäische Einheitswährung gewöhnt und wissen ihre Vorteile zu schätzen.
Doch, was ist, wenn eine Reise in ein Nicht-Euro-Land ansteht? Die Schweiz und auch die östlichen Nachbarn in Polen, Tschechien und der Slowakei verfügen noch nicht über den Euro. Zwar kann man in vielen Ländern – vor allem in Hotels – bereits mit dem Euro zahlen, nicht nur in Europa, sondern auch im Vorderen Orient und in Nordafrika, aber das Umrechnen geschieht nicht immer zum Vorteil des Reisenden.
Da ist es auf jeden Fall besser, man zahlt in der Landeswährung. In Nord- und Südamerika, in Australien und Asien und in Indien kennt und schätzt man zwar den Euro, aber er wird dort auf keinen Fall als Zahlungsmittel akzeptiert. Um immer genau zu wissen, was das Geld im Zielland wert ist, sollte man sich rechtzeitig eine Wechselkurstabelle besorgen. Diese wird in gedruckter Form immer noch von vielen Banken bereitgehalten, besonders für attraktive Urlaubsländer, aber nicht für alle Währungen. Das Internet ermöglicht auch auf diesem Gebiet eine praktisch vollständige Information. Hilfreich ist es, von einer Wechselkurstabelle die Beträge in der Landewährung für 5, 10, 50 und 100 Euro zu entnehmen und sich einen kleinen Spickzettel in die Geldbörse zu legen.
Wer aber im Kopfrechnen fit ist, dem sollte die Information aus der Wechselkurstabelle reichen. In Schweden ist es ganz einfach: Eine Schwedenkrone macht das Zehntel eines Euro aus. Bei englischem Pfund, Schweizer Franken und US-Dollar sollte man sich auf Altkenntnisse nicht berufen, denn die Wechselkurse unterliegen teils erheblichen Schwankungen. Wer nicht so fit im Rechnen ist, kann sich einen kleinen elektronischen Helfer zulegen: einen Wechselkurs-Rechner im Westentaschenformat.
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